News der Damen
Zweiter Teamwettkampf der Damen - zweites Podest für Team Russland
Foto: Jan Simon Schäfer
In Zao fand heute der zweite Teamwettkampf in der Geschichte des Damenskispringens statt. Das Team aus Japan war wie bereits im Dezember in Hinterzarten nun auch zu Hause in Japan siegreich. Kaori Iwabuchi, Yuka Seto, Yuki Ito und Sara Takanashi gewannen ungefährdet mit 761,3 Punkten. Auf Platz zwei sprang das slowenische Team mit Ursa Bogataj, Spela Rogelj, Ema Klinec und der erst 17jährigen Nika Kriznar. Sie sammelten 706,8 Punkte und freuten sich sehr über diesen Podestplatz. Nach dem zweiten Rang in Hinterzarten reichte es für das Team aus Russland diesmal zu Rang drei. Anastasiya Barannikova, Alexandra Kustova, Sofia Tikhonova sowie Irina Avvakumova hatten insgesamt 696,1 Punkte auf ihrem Konto zu stehen. Vor allem Irina Avvakumova zeigte nach ihrem gestrigen Podestplatz erneut, dass ihr die Schanze in Zao sehr gut liegt.
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Irina Avvakumova springt in Zao auf das Podest

Die Damen sind weiterhin in Japan unterwegs, wo in Zao ein weiterer Weltcup ausgetragen wurde. Dabei konnte Maren Lundby, die den Weltcup anführt, einen überragenden Sieg mit über 40 Punkten Vorsprung erringen. Sie knackte mit 101,5 und 100 Metern als Einzige die Hundert-Meter-Marke und gewann mit 260,9 Punkten. Zweite wurde in Abwesenheit der beiden Deutschen Katharina Althaus und Carina Vogt, die sich zu Hause auf die Olympischen Spiele vorbereiten, Chiara Hölzl aus Österreich. Sie sprang 94,5 und 94 Meter weit und bekam 219,3 Punkte.
Nach fünf Platzierungen unter den besten Zehn schaffte Irina Avvakumova aus Russland zum ersten Mal in dieser Saison, auf das Podest zu springen. Sie bekam für ihre Sprünge auf 93 und 93,5 Meter 216,8 Punkte, die zu Rang drei reichten. Damit konnte sie die Japanerin Sara Takanashi um 0,8 Punkte auf den vierten Platz verweisen.
Erstes Top Ten-Ergebnis für China dank Xinyue Chang

Auch für die Damen geht es im Weltcup endlich wieder um Punkte, nachdem mangels Schnee die Wettkämpfe in Rasnov abgesagt werden mußten. In Japan gibt es genug Schnee und die Damen messen ihre Kräfte erst in Sapporo und dann in Zao und Sara Takanashi wird versuchen, endlich zu Hause auch gewinnen zu können.
Doch im ersten Wettkampf von Sapporo wurde sie Dritte, nachdem sie die Qualifikation für sich entscheiden konnte. Ganz vorne machen weiterhin Maren Lundby aus Norwegen sowie Katharina Althaus vom DSV die Siege unter sich aus. Diesmal hatte die Norwegerin die Nase vorn, die mit 252,9 Punkten und Weiten von 95,5 und 93,5 Metern siegte. Katharina Althaus sprang 93,5 und 96 Meter weit und bekam 248,6 Punkte. Sara Takanashi mußte mit 238,2 Punkten und Sprüngen von zweimal 93 Metern die Überlegenheit der Konkurrentinnen anerkennen.
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Irina Avvakumova in Sapporo dicht am Podest

Auch den zweiten Weltcup in Sapporo konnte Maren Lundby aus Norwegen für sich entscheiden. Damit hat sie von den insgesamt sechs Wettkämpfen vier gewonnen und wurde zweimal Zweite. Diesmal siegte sie mit großem Vorsprung. Sie bekam 251,6 Punkte für ihre Sprünge auf 95,5 und 98,5 Meter. Zwanzig Punkte weniger, nämlich 231,4 Punkte hatte Sara Takanashi, die mit 90 und 93 Metern den zweiten Platz belegte und damit ihr bisher bestes Resultat der Saison erreichte. Katharina Althaus mußte sich mit 230,2 Punkten für Weiten von 94 und 89 Metern diesmal auch der Japanerin knapp geschlagen geben und wurde Dritte.
Mit deutlicherem Abstand folgte Irina Avvakumova aus Russland, die 89 und 92,5 Meter weit sprang und mit 222,3 Punkten Platz vier belegte. Damit stellte sie ihr bisher bestes Saisonergebnis ein.
Irina Avvakumova verpaßt in Hinterzarten die Top Ten

Nach dem ersten Teamwettkampf der Damen gestern fand heute in Hinterzarten ein Einzelwettkampf statt. Dabei konnte sich die Russin Irina Avvakumova erstmals in dieser Saison nicht unter den besten Zehn platzieren. Doch mit Rang 12 war sie nicht weit davon entfernt. Beste Italienerin wurde diesmal Manuela Malsiner als 14., Lucile Morat und Julia Clair auf den Plätzen 17 und 18 waren die besten Französinnen. Für Finnland konnte Julia Kykkänen als 24. ein paar Punkte mitnehmen und auch für Daniela Haralambie aus Rumänien reichte es als 29. zu zwei Weltcuppunkten. Einen gab es noch für die Chinesin Xinyue Chang. Dagegen gingen die US-Amerikanischen und kanadischen Damen leer aus.
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Foto: Jan Simon Schäfer