Weltcup-News
Österreich gewinnt Teamfliegen, Schweiz auf Rang sechs
Der Teamwettkampf in Planica begann mit einem Schreckmoment beim Probesprung von Domen Prevc, der nur mit Mühe und akrobatischem Können einen üblen Sturz verhindern konnte. Das slowenische Team schaffte es heute auch trotz traumhafter Kulisse von 30000 Zuschauern nicht, um die Podiumsplätze mitzukämpfen.
Der Sieg ging in einem spannenden Wettkampf mit wechselnder Führung an das Team aus Österreich mit Daniel Tschofenig, Markus Müller, Stefan Kraft und Stephan Embacher mit ingsesamt 1439,5 Punkten. Die eigentlich favorisierten Japaner, bei denen ausgerechnet Ryoyu Kobayashi schwächelte, wurden mit 13,9 Punkten weniger als die Sieger Zweite. Vor allem Naoki Nakamura sowieTomofumi Naito und Ren Nikaido trugen zum Podestplatz bei. Norwegen war eigentlich bis kurz vor Ende fast auf Siegkurs, doch Robin Pedersen, Isak Andreas Langmo, Marius Lindvik und Johann Andre Forfang mussten mit Rang drei vorliebnehmen. Herausragend war der erste Versuch von Forfang auf persönlichen Rekord von 246 Metern, doch der letzte Sprung glückte ihm nicht.
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Antti Aalto und Valentin Foubert Top Ten in Planica
Den ersten Wettkampf in Planica gewann standesgemäß Domen Prevc. Der Überflieger landete bei Weiten von 232,5 und 230,5 Metern und siegte mit 421,4 Punkten. Zweiter wurde Ren Nikaido mit 20,1 Punkten weniger für 232 und 233 Meter. Rang drei holte sich Daniel Tschofenig, der nach 221,5 Metern noch 7. war, doch mit 233,5 Metern im Finale noch das Podest eroberte.
Auf den Plätzen folgten Johann Andre Forfang, Marius Lindvik, Naoki Makamura, Anze Lanisek und Andreas Wellinger. Die Top Ten komplettierten aber auch zwei Athleten der kleineren Skisprungnationen. Seit einiger Zeit ist Antti Aalto nun bereits Stammgast unter den besten zehn Skispringern der Welt. Im ersten Durchgang und mit 219 Metern fand sich der Finne noch auf Rang 14 wieder und lieferte dann im Finale einen tollen Flug auf neue persönliche Bestweite von 235,5 Metern ab. Verdienter Lohn war am Ende Rang neun.
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Premierensieg für Tomofumi Naito, erstes Einzelpodest für Antti Aalto in Oslo
Der zweite Wettkampf der Herren in Oslo wurde von Windböen ordentlich durcheinandergewürfelt, was dazu führte, dass viele Athleten, darunter auch einige der Favoriten, große Probleme bekamen und sehr zeitig landen mussten. Philipp Raimund entschied sich gar, freiwillig auf seinen Start zu verzichten - Sicherheit geht vor! Am Ende wurde ein zweiter Durchgang nicht mehr gestartet und das überraschende Resultat der ersten Runde zählte.
So errang Tomofumi Naito seinen ersten Weltcupsieg. Der Japaner sprang 131,5 Meter und siegte mit 128,7 Punkten. Der Holmenkollen scheint für Premierensiege der reiferen Athleten gut zu sein. Nach dem 35jährigen Gregor Deschwanden am Vortag war am Sonntag Tomofumi Naito mit auch bereits 33 Jahren an der Reihe. Doch der Sieg des Japaners hing am seidenen Faden - gerade einmal 0,1 Punkt betrug sein Vorsprung auf en den Zweiten, den Slowenen Anze Lanisek, der 127 Meter weit sprang.
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Erster Weltcupsieg für Stephan Embacher, Hektor Kapustik fliegt Landesrekord
Nach zwei Premierensiegern am Holmenkollen gab es heute in Vikersund mit Stephan Embacher den dritten in Folge. Der junge Österreicher landete bei Weiten von 232 und 225 Metern und gewann mit 459,1 Punkten. Im dritten Anlauf gelang es ihm endlich, seine Führungsposition nach dem ersten Durchgang erfolgreich zu verteidigen. Zweiter wurde Tomofumi Naito, der im ersten Durchgang bei Tagesbestweite von 240 Metern landete und im Finale 230 Meter folgen ließ. Mit 12,3 Punkten weniger als Embacher hatte der Japaner allerdings schon einen deutlichen Abstand zum Sieger. Als Dritter stand zur Freude der Norweger Johann Andre Forfang auf dem Podest, der mit Weiten von 239 und 224 Metern drei Punkte hinter dem Japaner lag.
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Gregor Deschwanden holt am Holmenkollen ersten Weltcupsieg
Am berühmten Holmenkollen sollte es endlich klappen mit dem ersten Weltcupsieg für Gregor Deschwanden. Der Schweizer, dessen Saison nach der sehr guten des Vorjahres ziemlich schleppend begann, startet nach seiner Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen nun so richtig durch und holte endlich seinen allerersten Sieg im Weltcup. Gregor Deschwanden lag nach seinem Sprung auf 132,5 Meter im ersten Durchgang auf Rang zwei. Im Finale landete er bei 130,5 Metern und hatte insgesamt 263,1 Punkte auf seinem Konto. Das sollte reichen - nach 14 Jahren im Weltcup und kurz nach seinem 35. Geburtstag durfte der sympathische Schweizer endlich ganz oben auf dem Podest stehen.
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