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Hakuba: Doppelsieg der Kobayashi-Brüder - Kevin Bickner in den Top Ten

Zum zweiten Sommer Grand Prix in Hakuba, ohne die nationale Gruppe der Japaner, traten lediglich 49 Teilnehmer an, so daß keine Qualifikation notwendig war. Wie sich bereits im ersten Wettkampf andeutete, trumpften die Brüder Kobayashi groß auf und errangen vor heimischem Publikum einen Doppelsieg. Junshiro gewann auch am zweiten Tag, er sprang 130 und 126,5 Meter weit und erhielt dafür 244,8 Punkte. Ryoyu, der nach dem ersten Durchgang mit 134,5 Metern in Führung lag, erreichte im Finale 120 Meter und wurde mit 241,5 Punkten Zweiter. Der Slowene Anze Lanisek, am Vortag bereits unter den Besten, konnte mit 233,1 Punkten für seine Weiten von 125 und 126,5 Meter sein erstes Podium erreichen.
Hinter Kenneth Gangnes, Tilen Bartol und Simon Amman gelang dem US-Amerikaner Kevin Bickner ebenso wie bereits im Vorjahr ein hervorragender siebenter Platz. Antti Aalto auf Rang zehn hält weiterhin die finnische Fahne hoch.
Top Ten für Evgeniy Klimov in Hakuba - Junshiro Kobayashi siegt

In Hakuba zeigen sich die Brüder Kobayashi gut in Form. Nachdem Ryoyu die Qualifikation für sich entscheiden konnte, gewann Junshiro überraschend den ersten von zwei Grand Prix' in Japan. Er siegte mit Sprüngen von 130 und 125,5 Metern und 272,4 Punkten vor Kenneth Gangnes. Der Norweger, der nach seinem Kreuzbandriß die letzte Saison auslassen mußte, sprang 128 und 128,5 Meter weit und bekam 269,6 Punkte. Platz drei ging mit 262,4 Punkten an den Polen Klemens Muranka, der 122,5 und 127 Meter erreichte.
Hinter den beiden Slowenen Anze Semenic und Anze Lanisek sowie dem vierfachen Olympiasieger Simon Amman konnte sich Evgeniy Klimov aus Russland bei seinem ersten Auftreten im diesjährigen Sommer Grand Prix gleich unter den ersten Zehn behaupten. Mit Sprüngen von 119,5 und 128,5 Metern belegte er den siebenten Platz. Mit Mikhail Nazarov auf dem 20. Platz erreichte ein weiterer russischer Sportler die Punkteränge.
Denis Kornilov springt in Courchevel auf das Podest
Die Reise nach Courchevel hat sich für Denis Kornilov aus Russland gelohnt. Nach langen Jahren, in denen es für ihn nicht so recht lief, landete er endlich einmal auf dem Podest. Nach einem dritten Platz beim Grand Prix in Hinterzarten 2009 ist das erst sein zweiter Podestplatz.
Bereits in Training und Qualifikation deutete Denis Kornilov an, daß mit ihm zu rechnen ist. Im Wettkampf konnte er dies mit Sprüngen auf 130,5 und 126,5 Meter sowie 262,4 Punkten auch bestätigen. Am Ende landete er damit mit dem punktgleichen Roman Koudelka, der 126,5 und 127,5 Meter weit sprang, auf dem dritten Rang.

