Weltcup-News
Team Deutschland gewinnt in Lahti, Russland zieht den schwarzen Peter
In einem äußerst spannenden Teamwettkampf in Lahti hatte heute das Team des DSV die besten Karten. Constantin Schmid, Pius Paschke, Stephan Leyhe und Karl Geiger siegten mit 984,1 Punkten. Bis zum letzten Sprung lag noch das slowenische Team vorn. Doch am Ende mussten sich Cene Prevc, Timi Zajc, Peter Prevc und Anze Lanisek um 2,3 Punkte geschlagen geben. Wiederum lediglich 2,5 Punkte hinter Slowenien sprang das Team aus Österreich mit Philipp Aschenwald, dem erstmals eingesetzten Stefan Huber, Michael Hayböck sowie natürlich Stefan Kraft auf den dritten Rang. Eine virtuelle Einzelwertung wäre heute auch knapp an Stefan Kraft vor Karl Geiger gegangen. Auf den Plätzen folgten Norwegen, Japan und Polen.
Bei insgesamt neun teilnehmenden Mannschaften entschied sich zwischen der Schweiz, Finnland und Russland, welches Team im zweiten Durchgang zuschauen mußte. Es traf wieder einmal das Team aus Russland, in dem Denis Kornilov, Roman Trofimov und Mikhail Nazarov hinterher sprangen und lediglich Evgeniy Klimov als Sechster in seiner Gruppe mithalten konnte.
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Nächster Sieg für Stefan Kraft – Evgenij Klimov im Mittelfeld

An diesem Wochenende ist der Skisprungweltcup zu Gast in Lahti, wo gleich drei Wettkämpfe stattfinden werden. Am heutigen Freitag wurde der ausgefallene von Ruka nachgeholt, morgen gibt es einen Teamwettkampf und am Sonntag wird der 1000. Weltcup in der Skisprunggeschichte stattfinden.
Stefan Kraft konnte heute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung wieder ausbauen, denn in einem guten und fairen Wettkampf siegte er mit zwei Sprüngen auf 129,5 Meter mit 284,1 Punkten. Für Karl Geiger blieb mit 279,1 Punkten für Weiten von 128,5 und 130,5 Meter nur wieder der zweite Rang. Daniel Andre Tande durfte heute als Dritter endlich wieder auf dem Podest stehen. Der Norweger landete bei 124,5 und 128 Metern und erhielt 273,3 Punkte.
Für Evgeniy Klimov aus Russland sprang eine Mittelfeldplatzierung heraus. Nach dem ersten Durchgang lag er mit seinem Sprung auf 119 Meter noch auf dem 29. Rang und erreichte den Finaldurchgang eigentlich nur durch das unerwartete Aus von Johann Andre Forfang und Piotr Zyla. Doch im zweiten Durchgang zeigte er mit seinem Versuch auf 123 Meter einen guten Sprung und konnte sich noch bis auf den 19. Platz verbessern. Für die Schweiz erreichten Killian Peier und Simon Ammann den zweiten Durchgang, den sie auf den Plätzen 23 und 28 beendeten. Leider schaffte es keiner der finnischen Springer, zu Hause in die Punkte zu springen, obwohl sich Antti Aalto (44.), Niko Kytösaho (39.) und Jarkko Määttä (43.) für den Wettkampf qualifizieren konnten.
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Deutscher Doppelsieg in Rasnov, einige Aussenseiter im Finaldurchgang

An diesem etwas vorgezogenen Wochenende finden erstmals für die Herren zwei Weltcups im rumänischen Rasnov statt. Das ist für die Sportler eine gehörige Umstellung, da es nahtlos von der Flugschanze am Kulm nun auf eine Normalschanze geht, übrigens schon das zweite Mal in dieser Saison. Normalschanzenspringen sind durch die geringen Abstände immer sehr eng und spannend. So auch in Rasnov, wo nach langer Verletzungspause auch erstmalig wieder Severin Freund am Start stand. In seinem ersten Wettkampf verpaßte er den Finaldurchgang nur ganz knapp.
Für die DSV-Springer verlief dieser Wettkampf mit einem Doppelsieg sehr erfolgreich. Karl Geiger zeigte in beiden Durchgängen mit jeweils 100 Metern die weitesten Sprünge und siegte mit 270,3 Punkten. Zweiter wurde Willingen-Sieger Stephan Leyhe, der für seine Weiten von 99 und 97,5 Metern 264,7 Punkte bekam. Damit konnte er um 0,2 Punkte Stefan Kraft, der 98 und 97,5 Meter weit sprang, auf den dritten Rang verweisen.
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Constantin Schmid erstmals auf dem Podest, Killian Peier und Antti Aalto in den Punkten

Am zweiten Tag von Rasnov revanchierte sich der Österreicher Stefan Kraft für den dritten Rang vom Vortag und siegte am Sonntag. Damit büßte er lediglich 20 Weltcuppunkte seines Vorsprungs in der Weltcupwertung auf Karl Geiger ein. Der Österreicher zeigte mit 103 und 97,5 Metern in beiden Durchgängen die besten Sprünge und siegte mit 270,3 Punkten.
Doch auch die DSV-Springer standen heute wieder zu zweit auf dem Podest. Karl Geiger sprang 99,5 und 96 Meter weit und wurde mit 266,7 Punkten Zweiter. Zum ersten Mal in seiner Karriere durfte heute auch Constantin Schmid auf dem Podest stehen. Der Oberaudorfer landete im ersten Durchgang ebenso wie Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer auf der neuen Schanzenrekordweite von 103 Metern. Im zweiten Sprung landete er bei 95,5 Metern und sprang mit 260,2 Punkten erstmalig auf das Podest.
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Antti Aalto auch am zweiten Flugtag wieder stark - Stefan Kraft mit Heimsieg

Der zweite Wettkampf im Skifliegen am Kulm kam nur mit einem Sprung in die Wertung. Aufgrund zunehmend schlechterer Bedingungen mußte der zweite Durchgang drei Springer vor Ende abgebrochen werden. Einige Athleten wurden in ihrem zweiten Sprung bereits Opfer des Rückenwindes und landeten unverhofft früh, so wurde die Entscheidung von den meisten begrüßt.
Der Finne Antti Aalto beeindruckte wie bereits am Vortag und vertraute seinem stabilen Flugsystem. Seine Weite von 222,5 Metern verhalf ihm zu Platz Elf. Im abgebrochenen zweiten Durchgang zeigte er ebenfalls einen guten Flug, der ihn mindestens wieder bis auf den sechsten Rang nach vorne gebracht hätte. Doch so landete er knapp unterhalb der Top Ten.
Auch für Vladimir Zografski aus Bulgarien reichte es heute zu Weltcuppunkten. Sein Flug von 213,5 Metern reichte zum 27. Platz. Nicht ganz so gut wie gestern hatte es heute Artti Aigro aus Estland, der den 33. Platz belegte. Darüber sollte er sich jedoch nicht ärgern, denn dieses Schicksal teilte er unter anderem mit dem Slowenen Anze Lanisek, der noch in der Qualifikation überragend sprang, doch im Wettkampf 31. wurde, sowie mit Vierschanzentourneesieger Dawid Kubacki auf Platz 32.
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