Deutschland ist Teamweltmeister, Finale für SUI und RSF
Den Abschluß der Nordischen Skiweltmeisterschaften bildete heute das Teamspringen der Herren von der Schattenbergschanze. So wie bei allen anderen Entscheidungen im Skispringen ging es auch hier wieder sehr spannend zu.
Die Goldmedaille erkämpften sich bei immer wieder wechselnder Führung am Ende die Springer des DSV. Pius Paschke, Severin Freund, Markus Eisenbichler und Karl Geiger wuchsen über sich hinaus und gewannen mit 1046,6 Punkten Gold. Damit verteidigten sie ihren Titel und Karl Geiger durfte sich zu Hause in seinem vierten Wettkampf die vierte Medaille umhängen. Silber gewann das Team aus Österreich mit Philipp Aschenwald, Jan Hörl, Daniel Huber und Einzelweltmeister Stefan Kraft, die zusammen 1035,5 Punkte sammelten. Das polnische Team holte sich in der Besetzung Piotr Zyla, Andrzej Stekala, Kamil Stoch and Dawid Kubacki, der mit seinem nicht so guten letzten Sprung fast noch die Medaille verspielte, die Bronzemedaille.
Für das japanische Team, in dem vor allem Yukiya Sato tolle Sprünge zeigte, blieb am Ende nur der vierte Platz. Das slowenische Team, das zu drei Viertel aus Familie Prevc bestand, verabschiedete sich schon relativ früh aus dem Medaillenkampf und belegte am Ende Platz fünf. Für die Norweger gab es trotz Silbermedaillengewinner Robert Johansson, aber ohne Halvor Egner Granerud und Windpech, zusammen mit nicht so guten Sprüngen nichts zu holen außer Rang sechs.
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Stefan Kraft Weltmeister von der Großschanze, Gregor Deschwanden top 20
Beim Einzelwettkampf der Herren von der Großschanze hat heute wieder der Winter die Regie übernommen. In dichtem Flockenwirbel lieferten sich die Athleten einen spannenden Kampf um die Medaillen.
Karl Geiger gewann dabei zu Hause in seinem dritten Wettkampf die dritte Medaille. Mit seinen Sprüngen auf zweimal 132 Meter gelang ihm noch nach Rang 6 im ersten Durchgang mit insgesamt 267,4 Punkten der Sprung auf das Podest und zur Bronzemedaille. Stefan Kraft, der bereits im Training ganz vorne zu finden war, sicherte sich die Goldmedaille. Der Österreicher siegte mit 276,5 Punkten für Weiten von 132,5 und 134 Meter. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Halvor Egner Granerud gab es für Norwegen doch noch ein gutes Ende, denn Robert Johansson gewann mit 129,5 und 135,5 Metern und 272,1 Punkten die Silbermedaille.
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Das deutsche Mixed Team gewinnt überraschend Gold, Finaleinzug für RSF und CZE
In einem packenden Wettkampf, dem letzten auf der Normalschanze gelang des dem Mixed-Team des DSV, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Damit war allerdings nach dem bisherigen Saisonverlauf überhaupt nicht zu rechnen. Doch Katharina Althaus gab gleich mit dem Auftakssprung auf 104 Meter die Initialzündung. Markus Eisenbichler, Anna Rupprecht und Karl Geiger ließen sich anstecken und gemeinsam gelang das Unglaubliche - sie gewannen mit insgesamt 1000,8 Punkten Gold!
Norwegen in der Besetzung Silje Opseth, Robert Johansson, Maren Lundby und Halvor Egner Granerud mußte sich um 5,2 Punkte geschlagen geben und gewann Silber. Die Bronzemedaille ging an Österreich, für dessen Mixed-Team Marita Kramer, Michael Hayböck, Daniela Iraschko-Stolz und Stefan Kraft antratren, mit 986,5 Punkten. Das slowenische Mixed-Team, das nach Gold für Ema Klinec, Bronze für Anze Lanisek und Silber im Teamwettbewerb der Damen Anwärter auf Gold war, lief es dagegen nicht rund und es blieb nur der vierte Rang.
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Gregor Deschwanden mit guter Qualifikation von der Großschanze

Die Weltmeisterschaft nähert sich mit dem Wettkampf der Herren von der großen Schanze einem der Höhepunkte, doch leider fehlt der große Favorit. Halvor Egner Granerud ist positiv auf Covid-19 getestet worden und damit zum Zuschauen verdammt. Dafür ist ihm nun der Gesamtweltcup auch rechnerisch sicher, denn der Norweger ist mit den letzten Wettkämpfen in Planica nicht mehr einzuholen. Für die RAW AIR konnte kein Ersatz gefunden werden, aber immerhin soll ein zusätzlicher Wettkampf in Slowenien stattfinden.
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Piotr Zyla Weltmeister von der Normalschanze, Evgeniy Klimov top 20

Den Weltmeistertitel von der Normalschanze sicherte sich keiner der großen Favoriten, sondern der Pole Piotr Zyla. In einem wieder äußerst spannenden Wettkampf sicherten sich Karl Geiger Silber und Anze Lanisek Bronze. Piotr Zyla lag bereits nach seinem ersten Wettkampfsprung auf 105 Meter in Führung, die er sich auch im Finaldurchgang mit einem Sprung auf 102,5 Meter nicht mehr nehmen ließ. Damit gewann der 34jährige mit 268,8 Punkten die Goldmedaille. Karl Geiger war wieder auf den Punkt topfit. Der Oberstdorfer sicherte sich zu Hause mit Weiten von 103,5 und 102 Metern sowie 265,2 Punkten die Silbermedaille. Bronze ging nach Slowenien für Anze Lanisek, der für Weiten von 102,5 und 101 Metern 261,5 Punkte bekam. Der große Favorit Halvor Egner Granerud ging als Vierter leer aus, nachdem er sämtliche Trainingsdurchgänge dominierte. Doch im ersten Durchgang mißlang ihm sein Sprung und er fand sich mit 99 Metern lediglich auf dem 16. Platz wieder. Im Finale holter er mit dem besten Sprung des Durchgangs auf 103 Meter noch ordentlich auf, doch zur Medaille reichte es nicht.
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