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Eirin Maria Kvandal siegt in Willingen, Annika Belshaw beste Amerikanerin
Am Samstag Mittag starteten die 34 Damen ihren ersten Wettkampf auf der Mühlenkopfschanze in Willingen. Den Sieg auf der größten Großschanze der Welt holte sich Eirin Maria Kvandal. Die Norwegerin sprang 138,5 und 143,5 Meter weit und siegte mit 235,7 Punkten. Damit schlug sie die Gesamtführende Nika Prevc gleich um 11,3 Punkte. Die Slowenin landete bei Weiten von 133 und 135 Metern. Als Dritte stand wieder Nozomi Maruyama auf dem Podest, deren weitester Sprung 137 Meter betrug.
Platz sechs für Italien im Mixed Team von Willingen

Der lange erste Tag in Willingen begann mit strahlendem Sonnenschein und besten Verhältnissen beim Training der Damen und endete mit Nebel und Wind beim Mixed-Team-Wettbewerb, der nur mit einem Durchgang in die Wertung kam.
Der Sieg ging ganz knapp mit nur 0,6 Punkten Vorsprung an Slowenien. Nika Vodan, Timi Zajc, Nika und Domen Prevc siegten vor dem DSV-Team, das mit Agnes Reisch, Karl Geiger, Selina Freitag und Philipp Raimund antrat. Platz drei ging an Japan mit Sara Takanashi, Ren Nikaido, Nozomi Maruyama und Ryoyu Kobayashi. Hinter den Mixed-Teams aus Österreich und Norwegen landeten die Italiener auf einem guten fünften Rang. Darüber durften sich Martina Zanitzer, Giovanni Bresadola, Annika Sieff und Alex Insam freuen.Die nächsten Plätze belegten Frankreich, Finnland und die USA.
Japan feiert Skiflug-Gold, Domen bringt Slowenien um Medaille
Zum Abschluß der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf gab es heute ein denkwürdiges und kurioses Teamspringen. Ausgerechnet dem überlegenen Weltmeister Domen Prevc passierte, kurz bevor er an der Reihe war, ein Missgeschick. Seine Ski machten sich ohne Piloten auf den Weg ins Tal und räumten dabei beinahe Marius Lindvik ab, der bereit zum Abflug auf dem Balken saß. Es folgte Verwirrung und Chaos ringsum, und ehe Ersatzski wieder zur Stelle waren, war der Durchgang vorbei und Domen der verspätete Start verwehrt. Das Chaos zog sich bis zum Start des zweiten Durchgangs, den Slowenien als Achte dennoch erreichte. Doch als Timi Zajc springen wollte, wurde er zurückgeschickt und dann doch wiedergeholt. Slowenien sprang also trotzdem und beendete den Wettkampf punktgleich mit der Schweiz auf Rang sechs - mit einem Sprung weniger!

