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Siege für Nika Prevc und Lisa Eder in Hinzenbach, Abi Strate zweimal Top Ten
Während die Herren am Kulm beim Skifliegen waren, starteten die Damen in Hinzenbach, ebenfalls Österreich, von der Normalschanze. Dabei zeigte sich einmal mehr Lisa Eder sehr stark. Während sie sich noch am Samstag um drei Punkte Nika Prevc geschlagen geben musste, konnte Lisa Eder am Sonntag einen Heimsieg feiern. Nika Prevc stand auf dem Podest, doch lediglich als Dritte. Platz zwei ging nach Platz drei am Vortag an Anna Odine Stroem.
Domen Prevc siegt erneut am Kulm, Valentin Foubert fliegt von PB zu PB
Auch am zweiten Wettkampftag am Kulm gab es wieder einen harten Kampf um den Sieg zwischen Stephan Embacher und Domen Prevc. Embacher flog zwar im ersten Durchgang mit 240,5 Metern am weitesten, doch musste Punktabzug wegen der Landung in diesem Weitenbereich in Kauf nehmen. Domen Prevc nach ihm hatte es mit zwei Gates weniger einfacher und landete bei 238 Metern, dafür mit perfektem Telemark - die Führung. Im Finale sprangen beide aus Gate 21, dem geringsten Anlauf des ganzen Wochenendes. Embacher landete sicher bei 225 Metern. Domen Prevc flog bis auf die neue Schanzenrekordweite von 245,5 Metern, doch bekam niedrige Noten für die Landung. Aber es reichte locker - der Slowene hatte am Ende 24,8 Punkte Vorsprung auf seinen Herausforderer. Den dritten Rang erkämpfte sich Johann Andre Forfang mit Weiten von 225,5 und 224 Metern, doch bereits 58,2 Punkten hinter dem Sieger. Eine bemerkenswerte Leistung lieferte auch Tomofumi Naito ab. Der Japaner, der erst am Vortag den Kulm erreichte und Training, Quali sowie den ersten Wettkampf verpasste, sprang mit von Jules Chervet geliehenen Skiern zu neuem persönlichen Rekord von 242,5 Metern und auf Rang vier, lediglich 0,3 Pünktchen entfernt vom Podest.
Domen Prevc gewinnt nur knapp am Kulm, Kevin Bickner Top Ten
Am Kulm finden an diesem Wochenende die ersten Skiflug-Weltcups der Saison statt. Eine Premiere gab es außerdem bereits am Freitag für die Nordischen Kombinierer, die erstmals einen Wettkampf auf einer Skiflugschanze austragen durften. Dabei gab es auch den ersten Weltcupsieg für den Finnen Ilkka Herola, der vor Lokalmatador Johannes Lamparter sowie Johannes Rydzek gewann.
Bei den Spezialspringern lieferte Stephan Embacher sich bereits in der Qualifikation, die der Österreicher für sich entscheiden konnte, einen harten Fight mit Domen Prevc. Auch nach dem ersten Durchgang lag Embacher noch in Führung, doch Domen Prevc lieferte im Finale wieder seine gewohnte Leistung ab. Mit Weiten von 213,5 und 228,5 Metern gewann der Slowene mit 433 Punkten. Embacher musste sich nach 223 und 219,5 Metern um gerade einmal 1,1 Punkte geschlagen geben. Die nächsten drei Plätze gingen auch an Österreich. Jonas Schuster schaffte bei seinem ersten Skifliegen gleich seinen ersten Podestplatz im Weltcup. Der Sohn des ehemaligen DSV-Trainers flog bis auf 215,5 und 204,5 Meter und hatte damit bereits 31,9 Punkte Rückstand auf den Sieg.

