Kanadierinnen auch am Holmenkollen Top Ten, Nika Prevc vorzeitig Gesamtsiegerin
Nach dem turbulenten Ende der Weltmeisterschaften in Trondheim ging es bereits heute mit dem ersten Wettbewerb der RAW AIR am Holmenkollen weiter. Von dem durch den Anzugskandal der norwegischen Herren ausgelösten Chaos sind die Damen bisher nicht betroffen. Dennoch gelten auch für sie die neuen FIS-Regeln, dass bis Ende der Saison nur noch ein Anzug gestattet ist, der von der FIS erst kurz vor Wettkampfbeginn ausgegeben und nach Beendigung wieder eingesammelt wird.
Nika Prevc ist weiterhin auf der Siegerstraße. Nach ihren Goldmedaillen bei den Weltmeisterschaften gewann sie auch den Auftakt der RAW AIR überlegen. Die Slowenin siegte mit beihahe 30 Punkten Vorsprung und war die einzige Springerin, die die 130-Meter-Marke übertraf. Für ihre Sprünge auf 131 und 130 Meter erhielt sie 254,1 Punkte. Mit ihrem heutigen Sieg sicherte sich Nika Prevc auch vorzeitig zum zweiten Mal in Folge den Gesamtweltcup.
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Nika Prevc Doppelweltmeisterin, Titelverteidigerin Zehnte

Der Einzelwettkampf der Damen von der Großschanze in Trondheim wurde wegen aufkommenden und anhaltenden Windes in nur einem Durchgang entschieden. Nika Prevc machte das Doppel perfekt und holte nach der Goldmedaille von der Normalschanze auch die von der Großen. Die 19jährige Slowenin sprang 134,5 Meter weit und gewann überlegen mit 150 Punkten. Selina Freitag wiederholte als Zweite ebenfalls ihr Ergebnis vom ersten Wettkampf. Für ihren Sprung auf 131 Meter erhielt sie 136,7 Punkte und durfte Silber in Empfang nehmen. Die Bronzemedaille ging wieder an Norwegen, doch heute holte sich Eirin Maria Kvandal ihre Einzelmedaille mit 132,4 Punkten für die Weite von 136 Metern.
Auf den Plätzen folgten mit Eva Pinkelnig, Anna Odine Stroem, Lisa Eder, Nozomi Maruyama, Jacqueline Seifriedsberger und Yuki Ito bis auf eine Norwegerin Athletinnen aus Österreich und Japan.
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Zwei Kanadierinnen punktgleich Fünfte, Nika Prevc holt Gold in Trondheim
Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Trondheim wurde heute die erste Skisprungmedaille vergeben. Die Damen eröffneten mit dem Wettkampf von der Normalschanze das Saisonhighlight.
In einem äußerst spannenden Wettkampf lagen nach dem ersten Durchgang die besten sieben Springerinnen sehr eng beieinander, lediglich durch 3,7 Punkte getrennt. Am Ende siegte mit Nika Prevc die große Favoritin. Mit 259,2 Punkten für ihre Sprünge auf 98 und 100 Meter sicherte sich die Slowenin verdient Gold. Silber gewann Selina Freitag, die bereits bei den letzten Weltcups jeweils Zweite wurde. Die Sächsin sprang 99 und 103,5 Meter weit, erhielt 250,8 Punkte und freute sich sehr über ihre Medaille. Für die Gastgeber sicherte sich Anna Odine Ström mit 246,6 Punkten für 99 und 96,5 Meter die Bronzemedaille vor ihrer Teamkollegin Eirin Maria Kvandal.
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Team-Gold für Norwegen, Italienerinnen Sechste
Die norwegischen Damen sicherten sich trotz Ausfall zwei ihrer Besten kurz vor der Weltmeisterschaft die Goldmedaille bei ihrem Heimspringen. Bronzemedaillegewinnerin Anna Odine Stroe, Ingvild Synnoeve Midtskogen, Heidi Dyhre Traaserud und Eirin Maria Kvandal siegten mit 904,5 Punkten. Silber ging an Österreich mit Lisa Eder, Julia Mühlbacher, Jacqueline Seifriedsberger und Eva Pinkelnig mit insgesamt 885,1 Punkten. Die deutschen Titelverteidiger holten sich in Trondheim mit 846,5 Punkten die Bronzemedaille in der Besetzung Juliane Seyfarth, Katharina Schmid, Agnes Reisch und Selina Freitag, die sich somit bereits über ihre zweite Medaille freuen durfte. Auf den Plätzen folgten Slowenien und Japan.
Abigail Strate auf Podest in Hinzenbach, Nika Prevc siegt und siegt
Kurz vor den Weltmeisterschaften in Trondheim sind die Damen noch einmal für zwei Wettkämpfe auf der Normalschanze in Hinzenbach unterwegs. Das Maß aller Dinge ist mit inzwischen sechs Siegen in Serie Nika Prevc. Die Slowenin gewann nach Lake Placid und Ljubno auch zweimal in Hinzenbach. Allerdings wurde sie von Selina Freitag, die beide Qualifikationen gewann, stark gefordert. Die DSV-Athletin ist derzeit auf Podestplätze abboniert und sprang zum vierten Mal hinter Nika Prevc auf den zweiten Rang.
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