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Michael Glasder gewinnt COC in Iron Mountain

Auch wenn in Lahti heute nichts ging, in Iron Mountain, USA, wurde gesprungen. Dort finden an diesem Wochenende Wettkämpfe im Rahmen des Continentalcups statt. Es waren insgesamt nur 42 Teilnehmer, die diesen ersten Wettkampf, der ziemlich vom Wind geprägt wurde, in Angriff nahmen.
Dabei zeigte sich, dass sich die US-Amerikanischen Springer zu Hause sehr wohl fühlen bzw. ihre Schanze gut kennen und ihren Heimvorteil zu nutzen wissen. Der Sieger in Iron Mountain heißt nämlich Michael Glasder! Michael, der nach dem ersten Durchgang und 124,5 Meter noch auf dem fünften Rang lag, sprang im Finale bis auf 132,5 Meter und gewann mit 211,1 Punkten. Das ist sein mit Abstand bestes Ergebnis und sein erster Sieg im Continentalcup. Es lag sogar ein amerikanischer Doppelsieg in der Luft. Glasders Landsmann Will Rhoads lag nach dem ersten Durchgang mit seinem Sprung auf 132 in Führung, doch 110 Meter in der zweiten Runde ließen ihn noch auf den sechsten Rang zurückfallen.
Kein Teamspringen in Lahti

Wie in Lahti häufig üblich wehte der Wind wieder mal wieder zu stark, so dass es zu gefährlich gewesen wäre, ein Springen durchzuführen. Also entschied sich die Jury nach einigen Verschiebungen, den heutigen Teamwettkampf abzusagen. Am Vormittag konnte immerhin noch das Springen der Nordischen Kombination durchgeführt werden, so dass wenigstens der Teamsprint planmäßig über die Bühne gehen konnte.
Die Skispringer hoffen nun auf besseren Bedingungen für den morgigen Einzelwettkampf.
Außenseiter haben in Lahti nicht viel zu bestellen - zweiter Weltcupsieg für Michael Hayböck

Der Weltcup macht zur Zeit Station im finnischen Lahti, wo im nächsten Jahr die Nordischen Weltmeisterschaften stattfinden werden. Bei dieser Generalprobe haben die Skispringer ausgiebig Gelegenheit, die Schanze zu testen, denn es finden gleich drei Wettkämpfe statt. Einer davon wurde zusätzlich in das Programm aufgenommen als Ersatz für den ausgefallenen zu Saisonbeginn in Kuusamo.
Die Springer der kleineren Skisprungnationen konnten sich dabei nicht wie erhofft durchsetzen. So gelang es lediglich dem Franzosen Vincent Descombes Sevoie, in den zweiten Durchgang einzuziehen. Doch er mußte sich mit dem 30. Platz und nur einem Weltcuppunkt begnügen.
Mackenzie Boyd-Clowes aus Kanada verfehlte als 31. nur ganz knapp um 0,3 Punkte den Finaldurchgang. Die beiden Russen Ilmir Hazetdinov und Evgeniy Klimov belegten die Plätze 40 und 46. Mehr Springer der kleineren Nationen überstanden die Qualifikation nicht.

