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Tobias Birchler überrascht beim COC in Vikersund

Vikersund war für die Springer der zweiten Reihe die vorletzte Station im Rahmen des Continentalcups. Doch im Gegensatz zum Weltcup wurde nicht von der Flugschanze, sondern von der HS117-Schanze gesprungen. Die Organisatoren boten sogar einen Live-Stream an, so daß die Wettkämpfe von den Fans aus aller Welt mitverfolgt werden konnten.
Beim ersten Wettkampf am Freitag trumpfte der Schweizer Tobias Birchler auf, der nach dem ersten Durchgang und einem Sprung auf 114 Meter überraschend in Führung lag. Doch der zweite Versuch mit 109,5 Metern ließ ihn noch auf den fünften Rang zurückfallen. Dennoch wird er sich über sein bisher bestes Ergebnis gefreut haben. Am nächsten Tag lief es für ihn nicht mehr ganz so gut, doch mit Rang 27 konnte er immerhin noch ein paar COC-Punkte mitnehmen.
Punkte für Vincent Descombes Sevoie und Mackenzie Boyd-Clowes in Wisla
An diesem Wochenende finden in Wisla, der Heimatstadt des polnischen Volkshelden Adam Malysz, zwei Weltcupspringen statt. Nachdem bereits am Donnerstag die Qualifikation ausgetragen wurde, fand am Freitag zu ungewohnt später Abendstunde der erste Wettkampf auf der Adam-Malysz-Schanze statt.
Vor den vielen einheimischen Fans zeigten die Polen eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der Kamil Stoch mit seinem 10. Platz herausragte. Von den Springern der kleineren Nationen schaffte es wieder einmal der Franzose Vincent Descombes Sevoie mit einem 22. Platz in die Weltcuppunkte. Auch Mackenzie Boyd Clowes aus Kanada erreichte den Finaldurchgang, den er jedoch lediglich auf dem 30. Platz beenden konnte. Für Kevin Bicker aus den USA auf Rang 46 sowie Sebastian Colloredo aus Italien, der 50. wurde, reichte es nicht zu Weltcuppunkten. Auch die Finnen, die im Gegensatz zum Team aus Russland wieder am Start waren, gingen leer aus. Ville Larinto war als 34. aber nicht so weit vom zweiten Durchgang entfernt.
Irina Avvakumova beendet eine gute Saison mit zwei Top-Ten-Plätzen

Im kasachischen Almaty herrschte am Wochenende Hochbetrieb, da neben den Herren auch die Damen jeweils zwei Wettkämpfe im Rahmen des Weltcups austrugen. Wie sich am Montag herausstellen sollte, ist damit die Saison für die Damen beendet, denn Rasnov mußte wetterbedingt das Finale absagen.
Wieder einmal bzw. gleich zweimal erwies sich Sara Takanashi als die Beste von allen und Irina Avvakumova als beste Vertreterin der kleineren Skisprungnationen. Die Russin belegte am Sonnabend Rang sechs und konnte sich am Sonntag noch um einen Platz steigern. Damit stand sie am Ende auch in der Gesamtwertung des Weltcups als beste Außenseiterin fest, denn sie belegte insgesamt den siebenten Platz.

