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Kacper Tomasiak und Jonas Schuster Top Ten, Favoriten unbeeindruckt vom Wind

Ilya Mizernykh mit bestem Resultat seiner Karriere
Der Wettkampf der Herren in Engelberg wurde von ständig wechselnden Winden beeinflußt, die Favoriten ließen sich davon jedoch nicht stören. Ryoyu Kobayashi, gestern noch vom Wind verblasen, stand dafür heute wieder ganz oben auf dem Podest, auch wenn er nach dem ersten Sprung noch Fünfter war. Domen Prevc, gemeinsam mit Philipp Raimund Führender nach dem ersten Durchgang, konnte seinen weiten Sprung im Finale auf 141 Meter nicht sauber landen und wurde Zweiter. Wie bereits bei den Damen landeten die DSV-Vertreter auf den Plätzen drei und vier. Felix Hoffmann, der wieder die Qualifikation gewann, sprang als Dritter auf das Podest, während Philipp Raimund Vierter wurde.
Nika Prevc siegt am Sonntag in Engelberg, Anezka Indrackova übertrifft sich selbst

Nika Prevc ließ sich auch von den wechselnden Winden in Engelberg nicht beeindrucken und revanchierte sich für Platz zwei vom Vortag. Die Slowenin landete bei 128,5 und 136 Metern und siegte damit souverän. Anna Odine Stroem führte nach 132,5 Metern im ersten Durchgang, sprang dann 125 Meter weit und wurde mit 16,7 Punkten weniger Zweite. Der erste Podestplatz für den DSV gelang Katharina Schmid, die bereits 36,2 Punkten Rückstand hatte. Ganz knapp hinter der Sächsin wurde Agnes Reisch Vierte. Pech hatte Selina Freitag, die sehr aussiechtsreich im Rennen lag und im Finale den weitesten Sprung mit 138 Metern hatte, ihn jedoch nicht stehen konnte. Am Ende belegte Selina Freitag Rang neun. Nozomi Maruyama, die Dame in Gelb, hatte Windpech und war nach Runde eins lediglich 14., im Finale konnte sie sich noch bis auf den 6. Platz verbessern. Abigail Strate wurde wie am ersten Tag Siebente.
Domen Prevc mit fünftem Sieg in Serie, Jason Colby so gut wie noch nie

Domen Prevc ließ sich auch vom Rückenwind in Engelberg nicht beirren und holte seinen fünften Sieg in Folge. Der Slowene flog auf 138,5 und 142 Meter und hatte damit 3,8 Punkte Vorsprung auf Felix Hoffmann. Der Thüringer, der in Engelberg bestens zurechtkommt, durfte sich über seinen zweiten Podestplatz und sein bisher bestes Resultat im Weltcup freuen. Den dritten Platz belegte Ren Nikaido, der immer besser in Form kommt.
Auf den Plätzen folgten Philipp Raimund, Jonas Schuster mit seinem bisher besten Ergebnis und Ryoyu Kobayashi, der nach dem ersten Durchgang führte und im Finale durch Windpech keine Chance hatte.

