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Premierensieg für Tomofumi Naito, erstes Einzelpodest für Antti Aalto in Oslo
Der zweite Wettkampf der Herren in Oslo wurde von Windböen ordentlich durcheinandergewürfelt, was dazu führte, dass viele Athleten, darunter auch einige der Favoriten, große Probleme bekamen und sehr zeitig landen mussten. Philipp Raimund entschied sich gar, freiwillig auf seinen Start zu verzichten - Sicherheit geht vor! Am Ende wurde ein zweiter Durchgang nicht mehr gestartet und das überraschende Resultat der ersten Runde zählte.
So errang Tomofumi Naito seinen ersten Weltcupsieg. Der Japaner sprang 131,5 Meter und siegte mit 128,7 Punkten. Der Holmenkollen scheint für Premierensiege der reiferen Athleten gut zu sein. Nach dem 35jährigen Gregor Deschwanden am Vortag war am Sonntag Tomofumi Naito mit auch bereits 33 Jahren an der Reihe. Doch der Sieg des Japaners hing am seidenen Faden - gerade einmal 0,1 Punkt betrug sein Vorsprung auf en den Zweiten, den Slowenen Anze Lanisek, der 127 Meter weit sprang.
Yuki Ito siegt im Osloer Nebel, Abigail Strate Fünfte
Auf dem Siegerpodest von Oslo gab es am Sonntag eine Abwechslung zu den letzten Wettkämpfen. Einen Weltcupsieg holte sich nach zwei Jahren Pause Yuki Ito. Die Japanerin, die bereits die Qualifikation gewann, sprang 127 und 126,5 Meter weit und siegte mit 225,6 Punkten. Den japanischen Doppelsieg am nebligen Holmenkollen machte Nozomi Maruyama perfekt, die lediglich 0,5 Punkte weniger als ihre Teamkollegin auf dem Konto hatte. Als Dritte stand mit 3,4 Punkten Rückstand Anna Odine Stroem wie am Vortag wieder auf dem Podest.
Gregor Deschwanden holt am Holmenkollen ersten Weltcupsieg
Am berühmten Holmenkollen sollte es endlich klappen mit dem ersten Weltcupsieg für Gregor Deschwanden. Der Schweizer, dessen Saison nach der sehr guten des Vorjahres ziemlich schleppend begann, startet nach seiner Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen nun so richtig durch und holte endlich seinen allerersten Sieg im Weltcup. Gregor Deschwanden lag nach seinem Sprung auf 132,5 Meter im ersten Durchgang auf Rang zwei. Im Finale landete er bei 130,5 Metern und hatte insgesamt 263,1 Punkte auf seinem Konto. Das sollte reichen - nach 14 Jahren im Weltcup und kurz nach seinem 35. Geburtstag durfte der sympathische Schweizer endlich ganz oben auf dem Podest stehen.

