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Denis Kornilov mit guter Leistung bei der Qualifikation in Oberstdorf

In der bereits zur Qualifikation gut gefüllten Erdinger Arena wurden heute die Starter für die morgen beginnende Vierschanzentournee ermittelt. Bei guten äußeren Bedingungen sahen die Zuschauer schon viele gute Sprünge von den insgesamt 70 Aktiven. Daraus ergibt sich, dass 20 Springer ausscheiden mussten. Doch eine ganze Reihe der Außenseiter hat es dennoch geschafft, sich für das morgige Auftaktspringen zu qualifizieren.
Da bei der Vierschanzentournee im KO-Modus gesprungen wird, werden auch die bereits Vorqualifizierten in die Liste mit aufgenommen, um ihre jeweiligen Gegner zu ermitteln. Bester Außenseiter wurde Denis Kornilov aus Russland, der mit seinem Sprung über 133 Meter den 16. Platz unter allen Startern einnahm und eine ganze Weile in der Leadersbox stehen durfte. Erfreulicherweise schafften zwei weitere Russen den Sprung in den Wettkampf, nämlich Evgeniy Klimov als 23. sowie Dimitry Vassiliev als einer von drei 34.
Endlich geht es los - Qualifikation zum Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Nun ist Schluß mit dem Vorgeplänkel, der erste Höhepunkt der Saison steht kurz bevor. Die traditionelle Vierschanzentournee durch Deutschland und Österreich startet am Donnerstag mit der Qualifikation in Oberstdorf. Um den Sieg werden die starken Springer aus Slowenien, Norwegen, Österreich, Polen und Deutschland springen. Einen klaren Favoriten gibt es nicht, Chancen haben eine ganze Reihe von Springern. Die Tournee hat ihre eigenen Gesetze, wie es so schön heißt, ist anstrengend und kräftezehrend und außerdem spielen auch die Nerven eine nicht geringe Rolle. Das könnte ein Nachteil für die jüngeren Sieganwärter sein, andererseits könnte deren Unbekümmertheit auch ein Vorteil sein. Wer gewinnen will, muß innerhalb von acht Tagen acht gleichmäßig gute Sprünge zeigen. Da können viele Faktoren hineinspielen, die man nicht immer selbst beeinflussen kann, das haben die letzten Jahre schon oft gezeigt.
COC Engelberg: Antti Aalto - endlich Hoffnung für Finnland?
Foto: Claudia Waldow
Auch beim zweiten Continentalcup-Wettkampf in Engelberg konnte der junge Finne Antti Aalto gut mithalten. Er zeigte zwei konstante Sprünge auf 133,5 Meter und durfte sich am Ende über den 6. Platz freuen. In Anerkennung seiner guten Leistungen in letzter Zeit wird er nun auch seine erste Vierschanzentournee in Angriff nehmen.
Auch Sebastian Colloredo aus Italien bestätigte seine gute Form und belegte einen guten achten Platz. Seine Teamkollegen Alex Insam und Davide Bresadola konnten auf den Plätzen 15 und 21 ebenfalls Punkte sammeln.
Für das russische Team erreichte diesmal Mikhail Maksimochkin, der am Ende den 26. Platz belegte, das Finale. Aus Schweizer Sicht gab es die Platzierungen 18, 20, 23 und 30 für Killian Peier, Gregor Deschwanden, Luca Egloff und Sandro Hauswirth.

