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Ursa Bogataj überlegene Siegerin, Abigail Strate wieder Top Ten


Im strömenden Regen von Klingenthal fand heute das Finale des Sommer Grand Prix statt. Ursa Bogataj aus Slowenien krönte sich mit einem weiteren Tagessieg, ihrem dritten in fünf Wettkämpfen, zur Königin des Sommers. Mit ihren Flügen auf 130,5 und 131 Meter und insgesamt 225,5 Punkten siegte sie vor ihrer Teamkollegin Ema Klinec, die für Weiten von 118 und 126 Metern 197,6 Punkte bekam. Ema Klinec, für die es ihr erster Wettkampf der Sommersaison war, sprang damit für ihre verletzte Teamkollegin Nika Kriznar ein.
Zur Freude der Zuschauer sprang die Lokalmatadorin Selina Freitag erstmals in ihrer Karriere auf das Podest. Mit zwei guten Sprüngen auf 123 und 124 Meter und 196,6 Punkten landete sie auf Rang drei, nur einen Punkt vom zweiten Platz entfernt. Emotional wurde dann die Siegerehrung, bei der ihr Bruder Richard Freitag ihr die Trophäe überreichen durfte.
Auf den nächsten Plätzen folgten Yuki Ito, Katharina Althaus und Thea Minyan Bjoerseth. Die Kanadierin Abigail Strate belegte wie bereits in Courchevel den siebenten Rang. Auch für die Finnin Jenny Rautionaho sprang als Zehnte noch eine Top-Ten-Platzierung heraus.
Mixed Team Klingenthal - Italien auf Platz 6
Platz 1: Team Norwegen - Silje Opseth, Marius Lindvik, Thea Minyan Bjoerseth, Daniel Andre Tande

Vladimir Zografski auch in Hinzenbach sehr stark
Die vorletzte Station des Grand Prix war heute Hinzenbach. Dabei zeigte es sich, dass der Podestplatz von Vladimir Zografski in Rasnov kein Zufallstreffer war. Auch auf der Normalschanze in Hinzenbach lieferte der Bulgare starke Sprünge über 93 und 90 Meter ab, die ihm am Ende den 6. Rang einbrachten. Damit platzierte er sich direkt vor Karl Geiger.
Über den Sieg freute sich Dawid Kubacki, der mit Weiten von 94 und 93,5 Metern 265,7 Punkte sammelte. Damit hatte der Pole deutlichen Vorsprung vor Anze Lanisek, für den 246,3 Punkte auf dem Tableau standen. Lediglich 0,2 Punkte Vorsprung waren es für den Slowenen auf den Drittplatzierten Manuel Fettner, den besten der gastgebenden Österreicher. Bester DSV-Athlet wurde Andreas Wellinger als Vierter, der nur knapp das Podest verpasste.

