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Erstmals Weltcuppunkte für koreanische Springerin

Auch die Damen haben die Gelegenheit, die Schanze der nächsten Olympischen Winterspiele in PyeongChang zu testen. Doch da in Kürze die Weltmeisterschaften in Lahti anstehen, bereiten sich viele der besten Springerinnen zu Hause auf dieses Großereignis vor. So kommt es zustande, daß sich zum Olympiatest lediglich 32 Sportlerinnen einfanden. So einfach war es für die Athletinnen selten, zu Weltcuppunkten zu kommen.
Doch der Sieg ging wie fast immer an japanische Springerinnen. Diesmal gewann Yuki Ito, die ihren vierten Sieg feiern konnte vor Sara Takanashi, die damit zum vierten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup gewann. Dritte wurde Ema Klinec aus Slowenien vor der Norwegerin Maren Lundby. Beste Deutsche wurde in Abwesenheit von Carina Vogt und Katharina Althaus diesmal Ramona Straub, die nach dem ersten Durchgang sogar auf Podestkurs lag, doch am Ende Fünfte wurde.
Evgeniy Klimov und die Schanzen von PyeongChang bestehen Olympiatest

Die besten Skispringer der Welt testen in diesen Tagen erstmals die neuen Schanzen in PyeongChang, wo im nächsten Jahr die Olympischen Winterspiele stattfinden werden. Von der Normalschanze findet für die Herren kein Wettkampf statt, doch sie durften sie schon einmal zum Training ausprobieren. Ernst wurde es dann auf der großen Schanze, wo am Mittwoch der erste Weltcup ausgetragen wurde.
Bester Außenseiter wurde hier Evgeniy Klimov aus Russland, der sich mit einem Sprung von 132 Metern noch von Rang 22 nach dem ersten Durchgang um zehn Plätze verbessern konnte und am Ende Platz 12 belegte. Nicht ganz wie erhofft lief es für Vincent Descombes Sevoie aus Frankreich, der sich mit dem 20. Platz begnügen mußte.
Roman Trofimov auch am Sonntag in Brotterode unter den Besten

Am zweiten Wettkampftag beim Continentalcup in Brotterode konnte der Russe Roman Trofimov erneut seine gute Form unter Beweis stellen. Mit Weiten von 113 und 108,5 Metern belegte er den zehnten Platz. Diesmal schaffte es auch sein Teamkollege Mikhail Maksimochkin, der 20. wurde, in die Punkteränge. Überraschen konnte auch der Schweizer Andreas Schuler, der einen guten 15. Platz belegte. Für Italien gelangte diesmal nur Sebastian Colloredo, der 17. wurde, in das Finale, das Davide Bresadola auf Platz 31 knapp verpaßte. Thomas Roch-Dupland aus Frankreich konnte als 30. immerhin noch einen Punkt für die Gesamtwertung mitnehmen.

